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Die BEST Summer School 2011 des Campus of Excellence in Zusammenarbeit mit der DATEV eG thematisiert die Konvergenzen zwischen scheinbar nicht benachbarten Disziplinen: Naturwissenschaften und Technik vs. Geistes- und Sozialwissenschaften. Bei Konvergenzen geht es nicht nur um Synergie-Effekte bei der Nutzung unterschiedlicher wissenschaftlicher Ansätze, sondern um das Zusammenwachsen scheinbar weit auseinander liegender Wissensbestände.

In der BEST Summer School 2011 wagen wir uns gemeinsam mit Ihnen auf wissenschaftliches und konzeptionelles Neuland. In den drei Projektgruppen Open Innovation, E-Government und E-Health sollen Konvergenzen im Bereich BEST (Business, Economics, Society and Technology) aufgezeigt werden. (Interview mit dem wissenschaftlichen Leiter der Summer School Prof. Dr. Stefan Okruch auf unserem Blog)


Open Innovation

Der Begriff Open Innovation bezeichnet Innovationsprozesse, die nicht an den Grenzen der Innovationsabteilungen von Unternehmen enden. Open Innovation charakterisiert, wenn unabhängige Akteure als Ideengeber, Konzeptentwickler oder auch Innovationsumsetzer in das Geschehen eingreifen. Diese Prozesse werden erst durch geeignete technische Voraussetzungen möglich. Wie können diese Schnittstellen zwischen den Organisationseinheiten sinnvoll genutzt werden? Welche wirtschaftlichen und institutionellen Konsequenzen hat die „Öffnung“ des Innovationsprozesses?


Formen, Chancen und Risiken von E-Government

E-Government umfasst E-Administration und E-Demokratie und verändert die Informationsprozesse sowie die Interaktion zwischen Bürgern und Staat. Damit verändern technische Entwicklungen das Verhältnis von Politik und Gesellschaft. Demokratie lebt von Partizipation (Input) und Effizienz (Output). E-Government betrifft beides, aber in welcher Weise? Führt E-Government zu besserer Herrschaft für das Volk oder auch zu mehr Herrschaft durch das Volk? Welche Voraussetzungen hat demokratisches E-Government? Führt E-Regierung zu mehr oder zu weniger Partizipation?


E-Health: technische Machbarkeit versus Patientenschutz

E-Health ist ein hervorragendes Beispiel für Konvergenzen. E-Health ist nicht allein „eine technische Entwicklung, sondern auch eine Denkweise, Einstellung und Verpflichtung zu vernetztem und globalem Denken, um die Gesundheitsversorgung [...] durch den Gebrauch von Informations- und Kommunikationstechnologie zu verbessern“ (Eysenbach 2001). Wo und wie findet das technisch Machbare eine Grenze durch Interessen der Patienten? Droht der „gläserne Patient“ oder umgekehrt eine Überregulierung des technischen Fortschritts im Gesundheitswesen?


 
 
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